Wer auf einer Messe seine Produkte und Services umfassend präsentieren will, benötigt einen Messestand. Idealerweise spiegelt der Messestand Bedeutung und Erscheinungsbild des Unternehmens wider und bietet interessierten Besuchern auch die Möglichkeit, sich länger am Stand aufzuhalten.
Messestand - Optik
Ein Messestand sollte sich optisch dem Corporate Design des Unternehmens anpassen, um auf einer Messe, die dem Besucher eine Vielzahl optischer Reize bietet, den Wiedererkennungswert zu nutzen. In der Regel ist der Messestand aus vorgefertigten Modulen zusammengesetzt, die schnell auf- und abbaubar, leicht zu transportieren und wiederverwendbar sind. Ideal ist ein flexibles System, dass sich individuell gestalten und sich anderen räumliches Gegebenheiten anpassen läßt.
Messestand - Konzeption
Ein Messestand sollte über vier Zonen verfügen. Ganz außen liegt die Orientierungszone, die dem Besucher zeigt, was auf dem Stand angeboten wird. Da sich hier entscheidet, ob ein Besucher den Messestand überhaupt betreten will, sollte an dieser Stelle die Aufmerksamkeit derjenigen geweckt werden, für die die präsentierten Produkte und Dienstleistungen von Interesse sein könnten.
Daran angeschlossen ist die Präsentationszone, in der das Publikum sich selbständig über das Firmenangebot informieren kann. Der innerste öffentliche Bereich ist die Besprechungszone mit Sitzmöglichkeiten für Kunden- und Beratungsgespräche. Dem Publikum nicht zugänglich ist die Funktionszone mit Küche, Lager, Garderobe, etc.
Messestand - Aktionen
Auf jeder Messe befindet sich eine Vielzahl eine Vielzahl von Wettbewerbern. Beliebtes Mittel, um sich von der Masse abzuheben, sind Aktionen am Messestand, die den Besucher einbinden und so auch weitere Interessierte herbeilocken und unterhalten.
Messestand - Standarten
Man unterscheidet vier klassische Standarten: Der Reihenstand ist nach einer Seite offen, die anderen drei Seiten grenzen an Nachbarstände. Der Eckstand ist am Reihenende und nach zwei Seiten offen. Wenn zwei benachbarte Eckstände zusammengelegt werden, spricht man vom Kopfstand. Einen einzeln stehenden Messestand schließlich nennt man Inselstand. Er kann nach allen Seiten offen gestaltet werden.
Messestand - Briefing
Damit ein Messebauer einen individuellen Messestand entwerfen kann, müssen im Vorfeld zahlreiche Fragen geklärt sein:
Fakten und Informationen zum Unternehmen (Branche, Umsatz, Marktprosition, etc.)
Ziele der Messepräsenz
Zielgruppe des Unternehmens
Wettbewerber auf der Messe und deren Messekommunikation
Informationen über bisherige Messeteilnahmen
Messedaten: Name und Ort, Standnummer und -größe, Standbauhinweise des Veranstalters, Auf- und Abbauzeiten, Versorgungsleitungen und bauliche Besonderheiten der Halle, Platzierung der Halleneingänge, Laufrichtung Besucher.
Darüber hinaus sollte der Messebauer über Anzahl und Art der Exponate und geplante Aktionen informiert werden sowie über die Unternehmensbotschaft, Corporate Design, das gewünschte Motto des Auftritts und das Budget.