Warensicherung – Schutz gegen Diebstahl
Langfinger aufgepasst: Bei der Warensicherung handelt es sich um die Überwachung von Verkaufs- und Lagerräumen. So sollen Diebstähle frühzeitig erkannt und verhindert werden. Üblich sind hier Videokameras, deren Bildmaterial jederzeit vom Wachpersonal eingesehen werden kann.
Speziell im Einzelhandel haben sich zudem Warensicherungsetiketten etabliert, die an jedem einzelnen Verkaufsgegenstand befestigt werden. Diese zusätzlichen Sicherungselemente erhöhen das Risiko, bei einem Diebstahl entdeckt zu werden oder die Ware mutwillig zu beschädigen.
Das Prinzip der Warensicherung durch elektronische Etiketten ist einfach: Beim regulären Kauf werden diese Sicherungselemente entfernt oder deaktiviert. Vor dem Verlassen der Verkaufsräume muss der Kunde ein Antennensystem passieren. Hier lösen noch aktive Etiketten ein Signal aus.
Derartige Systeme arbeiteten früher mit Radiofrequenztechnik, inzwischen sind jedoch elektromagnetische und akustomagnetische Methoden die Regel. Beliebt ist es zudem, die Sicherungselemente direkt in die Ware oder die Verpackung zu integrieren (Quellensicherung). So ist es dem Dieb nicht mehr möglich, die Etiketten einfach zu entfernen.
Eine Warensicherung ohne elektronisches Prinzip setzt man dagegen häufig bei Kleidungsstücken ein. Hier werden Farbpatronen an die Ware angebracht, die bei unsachgemäßem Entfernen zerplatzen und das nun tintegetränkte Diebesgut unbrauchbar machen.


