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Druckguss macht Präzisionsarbeit möglich

Der Druckguss ist ein industrielles Herstellungsverfahren für Teile und Produkte. Dabei wird eine flüssige Substanz (Schmelze einer Nichteisenmetall-Legierung) unter hohem Druck in eine Gussform gepresst. Für das Verfahren wird einer Dauerform verwendet, so dass nur die Anfertigung einer Form nötig ist und gleiche Produkte leicht in Serie hergestellt werden können. Zudem eignet sich das Druckgießverfahren für Präzisionsarbeit: sehr feine Teile können mit einer geringen Wandstärke (teilweise sogar unter 1 mm) produziert werden.

Am häufigsten werden für den Druckguss Aluminium, Magnesium und Zink verwendet. Besonders Zink verfügt über einen niedrigen Schmelzpunkt, gute Gießeigenschaften und ein hohes Widerstandspotenzial gegen interkristalline Korrosion. Wird Aluminium als Hauptwerkstoff eingesetzt, können je nach zusätzlich enthaltenem Legierungselement positive Effekte erreicht werden. Silizium steigert beispielsweise das Fließvermögen der Substanz, Kupfer erhöht die Bearbeitbarkeit der hergestellten Produkte. Populär wurde der Druckguss in den USA Anfang des 20. Jahrhunderts. Die für das Verfahren gebräuchlichen Namen Spritzguss oder Pressguss werden inzwischen jedoch nicht mehr verwendet.

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